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Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Lieben Sie Delphine?

Dann kennen Sie sicher den oscarprämierten Film "DIE BUCHT - THE COVE" ?

... Nein, noch nicht?

Dann schauen Sie sich den Film unbedingt an und sehen Sie, was sich jedes Jahr für mehrere Monate in der Bucht von Taiji (Japan) Grauenhaftes abspielt.

 

Nach wie vor wissen selbst die meisten Japaner nicht, was sich jährlich für ein Massaker vor Taiji abspielt.

Es ist verboten den Film "Die Bucht" in den dortigen Kinos auszustrahlen.

Ric O'Berry sprach in einem Interwiew auf dem Sender VOX nach Ausstrahlung seines Filmes darüber, das japanische Kinobetreiber, die den Film dennoch zeigen wollen, massiv bedroht werden.

 

Übrigens gibt es "DIE BUCHT - THE COVE" jetzt auch als spannendes Buch, mit vielen interssanten Hintergrundinformationen rund um das schmutzige Geschäft mit Delphinen. Sie erhalten das Buch im Shop von der WDCS. Den entsprechenden Link finden Sie unterhalb dieses Beitrages. 

 

Copyright Bottlenose 260 - Charlie Philips

 

Jedes Jahr, von September bis April, sterben vor Taiji, einem kleinen japanischen Küstenort, ca. 2300 Delphine bei Treibjagten.

In ganz Japan sind es ca. 23 000 Delphine und Grindwale.

Kleinwale, zu denen auch Delphine gehören, sind durch das internationale Walfangabkommen nicht geschützt.

 

Ric O'Berry, der Ex-Flipper-Trainer und Delphinschützer, möchte uns mit dem Film "DIE BUCHT -  THE COVE" wachrütteln.

Gezeigt wird u.a. wie japanische Fischer mit schnellen Booten auf dem offenen Meer eine Schule Delfhine zusammentreiben. Sie halten lange Metallstangen ins Wasser und erzeugen damit ein lautes Geräusch. Damit drängen sie die Tiere in eine kleine schmale Bucht vor Taiji. Mit Netzen werden die Tiere daran gehindert zu fliehen.

 

Copyright Delfine - Die Bucht -06

 

In der Bucht warten bereits Delfintrainer aus aller Welt, um sich die "besten" Tiere, vorwiegend weibliche Große Tümmler, für ihre Delfinarien zu sichern. Hauptabnehmer ist der eigene japanische Markt, der ostasiatische Raum und seit Neustem die Türkei. (Quelle "tauchen" 11/09). Denn ursprünglich bezog die Türkei Delfine aus dem Schwarzen Meer. Doch da die Wildfänge eine Gefahr für die ohnehin schon kleine Population an Großen Tümmlern im Schwarzen Meer darstellte, wurde der Handel von der CITES untersagt!

 

Copyright Elsa Nature Conservancy cover DbyD

 

Die restlichen Tiere, die nicht an Delfinarien verkauft werden, werden anschließend grausam abgeschlachtet und das Fleisch in japanischen Supermärkten verkauft. Da es viel billiger ist als das Fleisch von großen Walen, wird es, falsch ettiketiert, als solches verkauft. 

 

Copyright ElsaNature Conservancy p12 DbyD

 

Allerdings ist das Fleisch sehr stark mit Quecksilber belastet und stellt somit eine gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung dar. Diese wird von Seiten der Regierung nicht über die Gefahren des Verzehrs informiert.

 

Das ökonomische Hauptmotiv der Delfinjagt ist aber das millionenschwere Geschäft mit den Vergnügungsparks. Es bietet den Fischern die Grundlage für die Schlachtungen und den Verkauf auf den Fischmärkten.

Für einen toten Delfin werden nur ca. 400, für einen trainierten Großen Tümmler hingegen 150 000 US-Dollar gezahlt.

 

Das Team, unter dem US-Filmregisseur Louie Psihoyos, drehte mit Spezialkameras und teilweise unter Lebensgefahr die Vorgänge in der Bucht von Taiji, um das aufzudecken, was der Öffentlichkeit bisher verschwiegen wurde und um die japanische Regierung unter Druck zu setzten, das diese endlich diese Treibjagten verbietet.

 

Interessiert am Film? Dann schauen Sie sich "DIE BUCHT -THE COVE" an. Und wenn Sie das nächste Mal vor haben im Urlaub mit Ihrer Familie in ein Delfinarium zu gehen, machen Sie sich bewusst, dass die Tiere möglicherweise aus den blutigen und grausamen Treibjagten in Japan stammen.

 

Wir haben die Macht, die Nachfrage nach lebenden Delfinen weltweit mitzubestimmen - nutzen wir diese Chance!

 

Weitere Informationen und wie Sie noch helfen können, finden Sie z.B. unter

www.wdcs-de.org , www.delfine.org  und www.savejapandolphins.org

 

 

... Und noch ein Thema, dem diese Seite ursprünglich gewidmet war, das mir sehr am Herzen liegt... 

 

 

 

Sehr lange habe ich überlegt, ob ich folgendes Thema auf meiner Kosmetik-Homepage ansprechen soll. Ich habe mich dennoch dazu entschlossen, weil ich mit einer Internetpräsens natürlich viel mehr Menschen erreiche, als wenn ich das persönlich tun würde.

 

Meine treuen Kunden kennen mich seit Jahren als begeisterte Sporttaucherin. In vielen Meeren dieser Welt durfte ich in die faszinierende Unterwasserwelt eintauchen. Begeisert von den einzigartigen Farben, Formen und Lebewesen mußte ich leider auch erleben, dass unsere Meere massiv bedroht sind. Diese Gefahr, tief unter der Meeresoberfläche verborgen, bleibt von der breiten Öffentlichkeit  völlig unbemerkt.

 

Zunehmende Umweltverschmutzung, Überfischung und nicht zuletzt die konsequente Ausrottung der Haie führt damit zum sicheren Tod unserer Meere.

Jetzt fragen Sie bestimmmt "Was hat das denn mit den Haien zu tun? Haie, die Menschen angreifen - gut wenn es die nicht mehr gibt."

Nun, der Hai steht im Meer an letzter Stelle in der Nahrungskette. Stellen Sie sich vor, in der Serengeti würde es keine Löwen mehr geben. Viele Tierarten würden sich unkontrolliert vermehren und bald durch Krankheiten und ein fehlendes Nahrungsangebot aussterben. Genau das passiert auch im Meer.

 

Andrew F. Cobb, der bekannte südafrikanische Haischützer und Sharkproject-Botschafter für Südafrika bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: " Wenn die Haie sterben stirbt das Meer. Und wenn das Meer stirbt, sterben wir!" 

Dieser Meinung sind inzwischen auch viele Wissenschaftler. Die ökologisch unglaublich wichtige Rolle des Topräubers Hai im Meer wird jetzt erst allmählich verstanden.

Haie sind die Gesundheitspolizei der Meere und halten den Bestand der Fischräuber in Schach. Ein Verschwinden der Haie würde eine ökologische Katastrophe bedeuten, deren Ausmaß sich den Wissenschaftlern erst erschließt. Eine virtuelle Studie einer mexikanisch/ amerikanischen Forschergruppe belegt, dass ein gesundes Korallenriff innerhalb eines Jahres stirbt, wenn es keine Haie mehr gibt.

 

Die Maßnahme der maledivischen Regierung ab 2010 den Handel mit Haiprodukten komplett zu verbieten und den Fang unter Strafe zu stellen, bestätigt dies, wenn man die Begründung liest.

Fakt ist, dass die Haie auf den Malediven nur geschützt werden, weil man erkannt hat, dass der dramatische Rückgang des wirtschaftlich extrem bedeutenden Thunfischfangs mit der Ausrottung der Haie dort zusammenhängt.

 

Von den 400 sehr bekannten Haiarten können vielleicht 10% für den Menschen gefährlich sein. Weltweit sterben jährlich ca. 10 Menschen durch Haiangriffe. Dagegen sterben allein in Indien jährlich 4000 Menschen am Biss einer giftigen Schlange.

 

Übrigens gehören Haibegegnungen im Meer zu den absoluten Highlights eines jeden Tauchers. Vor  2 Jahren hatte ich ein wunderschönes Unterwassererlebnis vor der Küste Sinais. Wir fuhren zum Tauchen aufs Meer um Hammerhaie zu sehen. Nach dem Abtauchen drehten wir immer wieder kleine Kreise vor dem Riff ins Blauwasser. Wer von ihnen taucht, weiß wie langweilig es ist, im Blauwasser zu tauchen. Und ich gab, ehrlich gesagt, die Hoffnung schon bald auf überhaupt noch einen Fisch zu sehen. 

Und dann plötzlich, nach ca. 20 min, zeichneten sich die Umrisse von ca. 15 Hammerhaien im Blau des Wassers ab, die immer deutlicher sichtbar wurden.

Wir blieben senkrecht im Wasser "stehen" und hielten den Atem an. Nicht etwa vor Angst, sondern vor Faszination gegenüber diesen wunderschönen Tieren und auch der Angst, wir könnten sie durch unsere Luftblasen beim Ausatmen vertreiben. Neugierig umkreisten sie uns für wenige Minuten um dann wieder im tiefen Blau des Meeres zu verschwinden.

Sie sehen, Haie sind keineswegs die blutrünstigen Bestien, als die sie in den Medien häufig dargestellt werden. Schließlich bin ich ja auch noch am Leben. :-)

 

 

 

Der Dornhai - Kurz vor der Ausrottung

 

Schillerlocke & Co

 

Die Nachfrage nach Haiprodukten steigt weltweit dramatisch an, obwohl das Fleisch von Haien sehr hoch mit Methylquecksilber belastet ist, welches übrigens eines der gefährlichsten Gifte für den Menschen überhaupt ist. Das beliebteste und bekannteste Gericht ist wohl, und das nicht mehr nur in Asien, die Haifischflossensuppe.

Nichts scheint die Ausrottung der Tiere noch aufhalten zu können. Haie werden derzeit um ein vielfaches schneller gefangen, als sie sich vermehren können. Die meisten Arten erreichen erst nach vielen Jahren ihre Geschlechtsreife (Dornhai z.B. erst ab 25 Jahren) wo sie dann in Abständen von zwei oder mehr Jahren nur wenige Nachkommen produzieren.

Nun wissen aber die meisten Hai-Konsumenten nicht, was ihr Einkauf auslöst. Die meisten wissen noch nicht einmal, dass sie Hai essen!

Die findige Fischereiindustrie hat - um Ekelgefühle zu vermeiden - Haiprodukte kreativ umbenannt. Aus den Bauchlappen des Dornhais wurden so die "Schillerlocken", aus den Rückenfilets wurde "Seeaal". Eine inzwischen rare und teure Spezializät. Denn die begehrten Fleischstücke kommen von immer weiter her.

Heringshai geht oft als "Kalbfisch" oder "Seestör" über die Ladentheke.

Weitere Namen für Haiprodukte sind "Speckfisch", "Steinlachs" und "Karbonadenfisch".

 

 

Finning - die brutalste Art des Haifangs

 

 

 

Als Finning wird die Technik des Abtrennens der Flossen (für die Haifischflossensuppe) vom Körper der Haie bezeichnet. Oftmals halten sich hierbei die Fischer nicht mit der Tötung der Tiere auf, sondern trennen die begehrten Flossen vom lebenden Hai ab. Die Tiere sinken, nachdem sie über Bord geworfen wurden, zu Boden und verenden qualvoll.

 

 

 "MORITURI TE SALUTANT - die Todgeweihten grüßen Dich"

 

 

 

Der eine oder andere kennt das noch aus dem Latainunterricht. Wenn die Gladiatoren in den Circus Maximus einmarschierten, dann haben sie das Cäsar zugerufen kurz bevor sie abgeschlachtet wurden.

Die Morituri - die Todgeweihten - sind in diesem Falle die Haie.

 

 

"JÄHRLICH STERBEN 10 MENSCHEN DURCH HAIANGRIFFE UND 200 MILLIONEN HAIE DURCH MENSCHENHAND!"

  

"ES IST BEREITS EINE SEKUNDE NACH 12!"

 

 

weitere Informationen finden Sie unter www.sharkproject.org

 

Übrigens befinden sich laut Herstellerangaben in den von mir verwendeten Kosmetikprodukten keinerlei Stoffe vom Hai!

 

Ihre Constanze Nielbock

 

ES TUT SICH WAS...

 

EU Mitgliedsstaaten beschließen am 21. September 2009 einstimmig, dem Antrag der Bundesrepublik

Deutschland zu folgen, Dornhaie und Heringshaie unter CITES Schutz stellen zu lassen!

 

Ein Grund zur Freude, aber sicher noch keine Entwarnung. Denn es ist noch nicht geklärt, wann dieser Schutz in Kraft tritt, wie ein Fang- und Handelsverbot umgesetzt wird und wie die Kontrollen durchgeführt werden.

 

Wie lange wird es dauern, bis die Bestände sich erholen und tun sie das tatsächlich? Nun, das weiß niemand.

(Quelle: sharkproject)

Curalia Cosmetics  | info@curalia.de